Vincent hatte die Schranktür geöffnet und nach einer Tüte Zucker gegriffen, als sein Blick auf ein sonderbares Geschöpf fiel, das eindeutig nciht in einen Küchenschrank gehörte. “Hast Du ein Glotzproblem, oder warum starrst du so?”, fragte es unfreundlich.
So richtig leicht hat Vincent es nicht: Sein Bruder nervt, seine Eltern gehören einer merkwürdigen Sekte an – und dann erfährt er auch noch von einem übellaunigen Elf, dass die Vernichtung der Menschheit durch hungrige Dämonen unmittelbar bevorsteht. So etwas kann einem wirklich den Tag versauen! Also muss Vincent sich schleunigst darum kümmern, die Welt zu retten. Fall das überhaupt noch möglich ist…
Meine Meinung:
Vincent hat es nicht einfach, total religiöse Eltern, die einer Sekte verfallen sind, ein älterer Bruder, der ihn überhaupt nicht wahrnimmt, schulische Probleme in Form des Angebers und Schlägers Barnaby. Doch als er auch noch den übellaunigen Elf im Küchenschrank findet, der das Ende der Welt prophezeit, kann es für Vincent gar nicht mehr schlimmer kommen, so dachte er.
Die Welt wird in 30 Tagen untergehen, nur Vincent könnte was dagegen tuen. Den im inneren Klappentext werden ein paar erläuternde Erklärungen zum Weltuntergang angegeben:
1. Bitte beachten Sie, dass entgegen anderslautenden Berichten nicht mit apkolyptischen Reitern zu rechnen ist.
2. Die ordnungsgemäße Entvölkerung des Planeten erfolgt durch Dämonen. Jeder Menge davon, um genau zu sein. Und sie haben viele scharfe Zähne.
3. Aus Gründen des Naturschutzes wird darauf verzichtet, die Meere in Blut zu verwandeln und das Höllenfeuer herniederregnen zu lassen. Bitte stelle sie sich aber auf schlechtes Wetter ein ( und die in Punkt 2 angekündigten Dämonen).
4. Gerüchte , dass brave Kinder und mildtätige Erwachsene verschont werden, können nicht bestätigt werden.
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Weltuntergang!
Vincents Erlebnisse werden in einem recht frechen und witzigen Schreibstil erzählt, allerdings auch nicht übertrieben frech oder rotzig. Man macht die Bekanntschaft mit Elfen, Dämonen (versteht sich von selbst), Feen, Obyone und Hexen. Natürlich sind sich nicht alle gleich grün. Der Grundgedanke, den ich jedenfalls herauslese, ist Gemeinschaft. Nur in einer Gemeinschaft, die zusammenhält und ein Ziel verfolgt, ist es möglich das Möglichste zu schaffen.
Gekauft hab ich es mir eigentlich wg. des ansprechenden Covers und dem frechen Schreibstil im Vorwort. Die Kapitel werden von 30 an runtergezählt, denn ein Entrinnen ist ja nicht geplant. Je näher man dem Untergang kommt, desto mehr Dämonen erscheinen vor den Kapiteln gezeichnet. Die sehen richtig knuffelig aus, wenn sie nicht soviele Zahnreihen besitzen würden.
Fazit:
Für Jugendliche ein klasse Buch über Gemeinschaft und Freundschaft, sowie ein aufregendes Abenteuer. Für Erwachsene eine kurzweilige, aber amüsante Unterhaltung.
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