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Die Reise nach Yndalamor – Nina Blazon

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taverne1Seinen 13. Geburtstag hat sich Tobbs ganz anders vorgestellt. Statt endlich zu erfahren, wer ihn vor so vielen Jahren in der Taverne am Rande der Welten vergessen hat, muss er auf einer Dämonenhochzeit den Kindertisch bewachen. Und – als hätte Tobbs es nicht geahnt – macht sich prompt ein Dämonenunge durch eine der verbotenen Weltentüren der Taverne in das Land der Yndalamor davon. Tobbs jagt hinterher. Er lässt sich auf einen Ritt mit einer magischen Raubkatze ein und stürzt in der Stadt der Spiegel ab. Ein gefährliches Abenteuer beginnt…

Ravensburger Buchverlag (Januar 2007)
Seiten: 256
ISBN: 978-3473523177
Serie: Die Taverne am Rand der Welten 1

Meine Meinung:

Tobbs lebt seit längerer Zeit in der Taverne am Rande der Welten. Die Taverne zeichnet sich durch zig Türen aus, wobei jede Tür in eine andere Welt führt. Manche sind geöffnet, manche werden erst beim Klopfzeichen geöffnet, manche sind verschlossen und manche Türen dürfen niemals geöffnet werden. Tobbs führt kein schlechtes Leben, er wächst bei Dimitri, dem Wirt, auf, schließlich wurde Tobbs vor laaanger Zeit mal vergessen. Und genau das möchte er sehnlichst zu seinem 13ten Geburtstag erklärt bekommen, wer ihn in dieser Taverne vergessen hat und warum, war es vllt. Absicht?

Doch leider fällt sein Geburtstag anders aus als erwartet. Es hat sich eine Dämonenhochzeit angekündigt und er soll den Kindertisch bewachen, es kommt eins nach dem anderen und schon haut ein Kind ab, öffnet eine Tür und verschwindet in Yndalamor. Dort wird die Kutsche der Göttin Kali von den Beiden entführt, angetrieben von einer magischen Raubkatze. Tobbs verliert in einer scharfen Kurve die Haltung und fällt auf die Stadt der Spiegel…

Tobbs schließt man sofort ins Herz, man kann förmlich seine Ungeduld über die zu erwartende Erkenntnis seiner Herkunft spüren. Auch so scheint er ein total liebenswertes Kerlchen zu sein, teilweise etwas naiv, mit einer großen Portion Charme.  Die Charaktere sind herzlich, Dopoulos, der Wirt und auch, Wanja, die Schmiedin, nicht zu vergessen Neki, die Hauskatze, sowie weitere bizarre Gäste.Besonders kommt es auch durch die Einfachheit der Sprache und seinem fließend geschrieben Stil zur Geltung.

Die Taverne an sich ist ein Ort, an dem auch mindestens einmal sein möchte, ein Tor der tausend Möglichkeiten. Welche Welten man alles mal besuchen könnte, aber auch hier muß man aufpassen und den Gefahren aus den Weg gehen.

Fazit:

Gelungener Auftakt einer Trilogie, die sich mit der pubertären aber wichtigen Frage “Wer-bin-ich” beschäftigt.

stars4

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Author: ri

eher zu der Gruppe Enddreißiger gehörend, hat das Herz schon seit langem an das Herzblatt verloren, geht nie ohne Buch und einer Kamera (die vom iphone zählt auch) aus dem Haus, muss mindestens einmal im Jahr ans Meer, liebt Momentaufnahmen und versucht sich an so manchen Hobbys zB. Lesen, Fotografieren, Musik, Stricken und *hüstel* etwas rumsporteln.

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