Für immer in der Taverne am Rande der Welten leben? Nein! Tobbs´Entschluß steht fest: Er will das Geheimnis seiner Herkunft lüften. Also stiehlt er sich durch die magische Tür nach Rusanien davon und trifft auf orakelnde Totenköpfe und tollkühne Krieger. Schließlich gelangt Tobbs auf die Südseeinsel Tajumeer. Dort wachen Haigötter über einen verborgenen Schatz, der ihm den lang ersehnten Hinweis auf seine Vergangenheit liefern könnte…
Meine Meinung:
Tobbs weiß nicht viel mehr über seine Herkunft und keiner will ihn auch nur etwas sagen, daher nimmt er es selbst in die Hand und bricht in ein neues Abenteuer auf. Wieder bedarf er der Hilfe seiner Freunde um aus seinen mißlichen Lagen herauszufinden.
Mit besonders viel Charme, Witz und Scharfsinn, einer großen Portion Phantasie und einer herrlich leichten fließenden Sprache gelingt es Nina Blazon den zweiten Teil der Trilogie Die Taverne am Rande der Welten zum Leben zu erwecken. Man fühlt sich hautnah dabei, muß oft schmunzeln und empfindet Mitleid mit Tobbs, der zwar jetzt um einen Hinweis reicher ist, aber immer noch nicht weiß wer er wirklich ist.
Auch die Charaktere der Geschichte sind herrlich spritzig. Die Haigötter kann man sich bildlich vorstellen. Mein absoluter Liebling ist die rachsüchtige Göttin Kali, die auch schon im ersten Teil eine Rolle spielte. Herrlich!Aber es sind so viele liebevoll dargestellte, lebendig wirkende Figuren, da fällt die Wahl nicht leicht.
Allerdings währt der Lesespaß nicht lange, da freut man sich, wenn man den dritten Teil sofort griffbereit liegend hat. Suchtpotential! Man ist schon gespannt, in welche Welt es Tobbs als nächstes verschlägt und ob er endlich erfährt wer in damals in der Taverne abgegeben hat.
Fazit:
Purer Lesespaß mit kleinen Weisheiten gespickt.
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