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Kismet Knight – Vampirpsychologin – Lynda Hilburn

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“Ich bin ein Vampir.” Selbstverständlich bist Du das, dachte ich spöttisch. “Erzählen Sie mir davon.” Er lachte wieder. Er schien mich ausgesprochen amüsant zu finden. Hm. Unangebrachter Humor. Das ist ein Symptom für mehrere Störungen.

Kismet Knight hat als Psychologin schon viele ungewöhnliche Patienten behandelt. Das Mädchen Midnight, das ein Vampir sein möchte, gehört das noch zu ihren normalsten Fällen. Wirklich verrückt wird es aber, als der angebliche Vampir, von dem Midnight ihr erzählt hat, plötzlich vor Kismet steht. Deveraux ist umwerfend attraktiv – und behauptet tatsächlich, dass er über 800 Jahre alt ist. Kismet scheint einer neuen Geisteskrankheit auf die Spur gekommen zu sein: Schließlich gibt es Vampire ja nicht wirklich. Oder?

464 Seiten
Pan-Verlag (28.12.2009)
ISBN: 978-3-426-28302-8
Reihe: Kismet Knight 1


Meine Meinung:

Die Psychologin Kismet Knight kennt so einige psychische Macken, erzählen ihre Patienten doch von ihren Vorstellungen. Allerdings hatte sie noch nie jemanden, der unbedingt ein Vampir werden möchte, denn Vampire gibt es gar nicht. Aber Midnight – ihre neue Patientin – behauptet dies und somit kommt Kismet das erste Mal mit dem Thema Vampir in Berührung. Denn eines Abends steht ein wahnsinng gut aussehender Mann unangemeldet in ihrem Büro und will mit ihr sprechen, natürlich auch ein Vampir, 800 Jahre alt usw usf.. Klar, Kismet glaubt eher an schlechten Drogen oder psychische Störungen sonstiger Art. Doch damit beginnt ihr Abenteuer erst..

Kismet Knight ist zauberhaft. Sie ist zwar hoch intelligent, doch für sie muß alles bewiesen sein um es zu glauben und Vampire.. tss! Ihre herrliche naiv- ungläubige Art ist einfach phänomenal! Ihre Sturheit hat mich oftmals zum Kichern veranlasst. Auch die übrigen Charaktere, vor allen den gutaussehenden Deveraux, oder auch der leckere FBI-Profiler, der noch eine  Rolle spielen wird,  sind liebevoll und lebendig dargestellt, man empfindet mit Ihnen und kann sich so manche Szene plastisch vorstellen, mal von den erotischen abgesehen.

Wer gerne den Vampirhype frönt, wird hier nichts allzu neues über diese Gattung erfahren, außer dass sie auch ihre Probleme haben. Einige Klischees werden bedient, mit anderen wird aufgeräumt,  so dass es zum Schluß schon etwas abgedroschen wirken kann, aber Kismets Art ist  eine so große Wonne, dass man das Buch verschlingt. Denn es lässt sich auch fließend und fluffig lesen, den roten Faden kann man gut folgen, die Handlung an sich ist nachvollziehbar und wird aus Kismets Sicht erzählt.

Das schöne daran ist.. es wird weitere Teile geben, so dass offene Fragen nach und nach geklärt werden können.

Fazit:

Mit Kismet kommt etwas Erfrischung ins Vampir-Universum, denn ihre Art ist einmalig (bis jetzt).


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Author: ri

eher zu der Gruppe Enddreißiger gehörend, hat das Herz schon seit langem an das Herzblatt verloren, geht nie ohne Buch und einer Kamera (die vom iphone zählt auch) aus dem Haus, muss mindestens einmal im Jahr ans Meer, liebt Momentaufnahmen und versucht sich an so manchen Hobbys zB. Lesen, Fotografieren, Musik, Stricken und *hüstel* etwas rumsporteln.

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