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Susannah – Auch Geister haben schöne Söhne – Meg Cabot

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Großartiger könnte das neue Leben für Susannah in Kalifornien nicht laufen: Eine Party jagt die nächste und Tad Beaumont, der heißeste Typ der Stadt, ist hinter ihr her. Flugs beschließt Susannah, darüber hinwegzusehen, dass Tad nun mal nicht Jesse ist, der Geist, der nach wie vor in Susannahs Zimmer – und Herz! – herumspukt. Doch ganz so einfach ist die Sache zwischen Susannah und Tad nicht: Denn noch bevor es zwischen ihnen ernst wird, kreuzt auf einmal der Geist von Tads verstorbener Mutter auf, die Susannah um Hilfe bei der Aufklärung ihrer mysteriösen Todesumstände bittet …

Meine Meinung:

Susannah hat sich mittlerweile bestens eingelebt und vermißt New York nicht wirklich, außer ihre beste Freundin Gina. Entgegengesetzt zu ihrem Leben in New York hat Susannah hier wahre Freunde gefunden, wird akzeptiert und hat keine großen Probleme, bis auf ihre Gabe als Mittlerin. Eigentlich ist sie ja in ihrem “Hausgeist” Jesse verschossen, doch der ist ja nur ein Geist, also sagt sie natürlich nicht nein zu dem interessanten Tad Beaumont, den sie auf einer Party kennenlernt. Wäre da nicht diese Frau in ihrem Zimmer, die sie anschreit, sie müßte Red was sagen. Bloß wer ist Red? Red ist der Spitzname von Tad´s Vater, also nimmt Susannah ihre Mittlertätigkeiten ernst und bringt eine spannende Geschichte ins Rollen…

Susannah ist wie auch schon im ersten Teil wunderbar dargestellt und charakterisiert, trotzig, übermütig, eifrig, verliebt und schusselig, halt ein richter Teenie. Und die Tatsache, dass ihr Jesse immer mehr ans Herz wächst, lässt natürlich Spielraum für vieles offen, auch wenn Jesse ihr öfter aus der Patsche hilft als es ihr lieb ist.

Wer mir auch besonders gefallen hat war Cee-Cee´s  Tante Pru.

“Nein, sie träumt nicht von Ihnen”, sagte Cee Cee, und die Abscheu in ihrer Stimme bildete ich mir sicher nicht ein. “Tante Pru beschwört die Geister der Toten und erzählt einem, was die gesagt haben, natürlich gegen ein bisschen Bezahlung.” (S. 132)

Cee Cee ist ihre Tante hochgradig peinlich, Adam erfreut sich an dem Spaß, da er nicht an Karten, Geister  etc. glaubt und Susannah weiß warum bei ihrem Besuch nichts klappt. Sehr nett dargestellt.

Aber gerade dadurch erfährt Susannah, dass ihre Mittler-Fähigkeiten noch weiteres beinhalten, so zB. an jemanden denken und der Geist fühlt sich gerufen, kann sehr nützlich in ihren Problemsituationen sein, wie sich noch herausstellt.

Überhaupt gefällt mir diese Reihe immer mehr, die typischen Sorgen eines verliebten Teenies gepaart mit etwas Mystery und Detektivspielereien, indem auch der Wortwitz und gezielter Sarkasmus nicht zu kurz kommt. Genau richtig dosiert und lädt zum schmunzeln ein. Was möchte man für eine gute Unterhaltung meh haben?

Fazit:

Ein Lesegenuß! Flott, fluffige Unterhaltung mit Teenies, Liebe und Mystery. Gerne mehr!

cbt Verlag/ 6.April 2009/ 288 Seiten/ ISBN 978-3570301982 /Originaltitel The Mediator 2 The ninth Key / 7,95 €
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Author: ri

eher zu der Gruppe Enddreißiger gehörend, hat das Herz schon seit langem an das Herzblatt verloren, geht nie ohne Buch und einer Kamera (die vom iphone zählt auch) aus dem Haus, muss mindestens einmal im Jahr ans Meer, liebt Momentaufnahmen und versucht sich an so manchen Hobbys zB. Lesen, Fotografieren, Musik, Stricken und *hüstel* etwas rumsporteln.

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