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{Rezension} Kleine Morde in Paris – Chris Ewan

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kleinemorde inparis Charlie Howard – Krimiautor und Meisterdieb – ist noch ganz berauscht vom Erfolg seines letzten Buches, als er ein seltsames Angebot erhält: Nach einer Lesung bittet ihn einer der Gäste, ihm zu zeigen, wie er in ein Apartment einbricht. Sein eigenes Apartment. Erst am nächsten Tag erfährt Charlie: Das Apartment gehört einer Frau, und deren Leich taucht plötzlich in Charlies Hotelzimmer auf.

Meine Meinung:

Dies ist schon der zweite Band mit Charlie Howard als Krimiautor und Meisterdieb. Beim Kauf war mir das irgendwie nicht ganz bewußt. Macht aber nichts. Fragen, die sich auf Band 1 beziehen, werden nach und nach beantwortet, so dass man den zweiten Teil ohne Vorkenntnisse lesen kann.

Charlie Howard hat sich in Paris niedergelassen, um sich für sein neuestes Werk inspirieren zu lassen. Da Charlie nicht nur Krimiautor und Meisterdieb ist, sondern eher noch eine Superminiausgabe von 007 (man steht auf Weibern, hat Bock immer ein krummes Ding zu drehen …) ist, fängt sein neues Abenteuer mit einer Lesung in einer Pariser Buchhandlung an. Dort becircte er Paige, eine Mitarbeiterin, doch kann nicht ganz bei ihr landen. Nach der Siginierstunde geht es gemütlich ins Bistro gegenüber und dort wird Charlie – nach ein paar Gläsern Wein schon etwas erheitert – von Bruno angesprochen und gebeten in seine Wohnung einzubrechen. Angeheitert geht´s ans Werk. Doch dann nimmt er von seinen Hehler Pierre einen Auftrag an, ein Gemälde zu stehlen. Kein Problem, würde das Gemälde nicht in der Wohnung hängen, in der er den Abend zuvor mit dem “Eigentümer” eingebrochen ist. Ab da soll es “Lakonisch. Witzig. Originell.” werden.

Es tauchen noch weitere suspekte Charaktere auf, die sich nach und nach erklären werden, so zb. Victoria, seine Literaturagentin, die auch prompt den Platz von “Miss Moneypenny” einnimmt, um mal beim guten James Bond-Vergleich zu bleiben. Jede Menge Ungereimtheiten und ein Herr, der sich Nathan Farmer nennt und die Vermittlung zwischen Gut und Böse betreibt, wobei er das Zünglein an der Waage ist, um Charlie in den Knast zu bringen.

Am absurdesten – oder sollte es originell sein? – ist die Buchhandlung, denn ihre Eigentümerin und auch die Angestellten sind eher zwielichtig, da man mit Büchern nicht mehr soviel Geld macht. Alle hängen mittendrin, inwieweit das müsste man selbst lesen. Aber eine Buchhandlung als Fassade für kriminelle Machenschaften? Nun ja.

Mir ging Charlie Howard in seiner “Ich kann alles, weiß alles und das eher besser als Du!”-Manier ziemlich auf den Nerv, den irgendwie steckte er grundsätzlich in der Klemme und wenn man sich dann als Autor einer Figur fragt, die zwar die selbsterlebten Diebstähle begeht, aber doch ausgefeilter und übertriebener als man es getan hat, was würde diese Romanfigur nun tun, dann kann ich das Ganze nicht mehr für voll nehmen. Sorry. Gefolgt von seiner Victoria, die die meisten sinnigsten Schlußfolgerungen zog, doch bei den einfachsten Sachen den Kürzeren zog.

Die Hauptcharaktere sind zwar klar dargestellt, doch die Eigenschaften sind nicht grade schwärmerisch, die Nebencharaktere befinden sich größtenteils in der etwas schwammigen Sicht, den mir erschloß sich so mancher Sinn nicht.Vielleicht musste es das ja auch nicht. Aber auch die Handlung an sich ist mir etwas zu verworren, ein dauerndes Katz-und-Maus-Spiel.

Ne, also unter witzig und originell stell ich mir was anderes vor.

Einzig allein das Cover fand ich toll, ich glaub aus dem Grund hab ich es mir auch gekauft.

Fazit:

Etwas konfus und unausgereift.

(2/5)

Lübbe Verlagsgruppe / 14.09.2009 / 400 Seiten / ISBN 9788-3404163618 / Originaltitel: The Good Thief´s Guide to Paris / 7,99 €
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Author: ri

eher zu der Gruppe Enddreißiger gehörend, hat das Herz schon seit langem an das Herzblatt verloren, geht nie ohne Buch und einer Kamera (die vom iphone zählt auch) aus dem Haus, muss mindestens einmal im Jahr ans Meer, liebt Momentaufnahmen und versucht sich an so manchen Hobbys zB. Lesen, Fotografieren, Musik, Stricken und *hüstel* etwas rumsporteln.

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