Alle guten Dinge sind drei – so besagt es ein Sprichwort. Daher hier noch ein letztes Mal ein Bericht über die “Mängel” beim Honda Jazz, denn wir waren zu einem Beratungsgespräch bei einem Anwalt.
Es war informativ. Der Anwalt hat sich auch sehr amüsiert die Sachlage schildern lassen, kennt die Gegenpartei und den Autohändler auch schon durch andere Belange. Nun ja, da wir bis dato keinen Sinn in einer Rechtschutzversicherung gesehen haben, sieht es für eine Klage nicht grade pricklend aus.
Wir können gerne bzgl der Mängel klagen, da ja der Bordcomputer nicht brauchbar ist, doch dadurch, dass Honda sich mit dem Sicherheitsaspekt rausredet und wir den Wagen ja noch normal nutzen können, ist es aus juristischer Sicht kein eindeutiger Mangel, eher ein Defekt. Von daher kommt es natürlich auf den Richter an, sieht er das auch als Mangel an oder eher als Defekt. Selbst wenn wir die erste Runde gewonnen hätten, würde es in die zweite Runde gehen, denn unser Gegner wird so einfach nicht aufgeben (bekannterweise). So, die erste Runde kostet mal so eben ca. 4700 €. Wenn wir die erste Runde verlieren würden, dürften wir zahlen. Ganz zu schweigen vom Nervenkrieg und von der Zeit, die dafür drauf geht. Mit einem Zeitraum von ca. 3/4 Jahr darf man für die erste Runde rechnen. Selbst wenn sie den Wagen zurücknehmen müssten, werden ja noch die verfahrenen Kilometer angerechnet. Und da stellt sich dann auch die Frage: Kann ich den Wagen eigentlich weiter wie gewohnt benutzen?
Wir haben nun unseren Seelenfrieden (naja, man übertreibt gerne) gefunden. Der Wagen wird noch etwas länger von uns gefahren und dann verkauft. Das 50:50 Risiko vor Gericht zu ziehen ist uns zu hoch, zu kostenaufwendig und die Nerven würden überhaupt nicht mehr stillstehen. Von daher arrangieren wir uns noch ein bißchen mit dem Wagen.
Tja, so kann es passieren. Eins weiß ich auf jeden Fall: Nie wieder Honda! Nix mit Kundenfreundlichkeit und Service. Sorry, aber das geht gar nicht!
Beim nächsten Auto wird alles anders
und Augen auf beim Autokauf!
Bis dahin,
