Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft …
Meine Meinung:
Ellen Roth ist Psychaterin in einem Krankenhaus und erlebt einen Alptraum nach dem anderen. Alles fängt mit dem BiF ihres Freundes Chris an, der sich eine Auszeit unerreichbar in Australien nimmt. Ein Besonders interessanter Fall ist die junge Frau allerdings, sie sieht übel mitgenommen aus und die Angst vor einem “schwarzen Mann” steht ihr buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Ellen will ihr helfen, sogar der Kollege Mark will sich den BiF weiter ansehen, doch auf einmal ist die junge Frau weg. Keiner will sie gesehen haben, schlimmer noch, sie ist noch nicht mal aktenkundlich aufzufinden. Ellen weiß aber was sie gesehen hat und macht sich auf die Suche.
Wulf Dorn schickt uns an Ellens Seite auf eine Suche, die nicht immer so ausgeht, wie man es gedacht hat. Intelligent werden die Überlegungen wieder über Bord geworfen und ein neues Bild entsteht. Ellen ist fasziniert bzw. wie ihr Kollege sagt verbissen von/in diesem Fall. Sie gibt nicht auf, und genau das tut der Leser auch nicht, er hat auch gar keine andere Wahl, will man endlich hinter das Geheimnis des “schwarzen Mannes” kommen. Ellens Charakter wirkt lebendig, man spürt ihre Angst und möchte am liebsten helfen. Der Spannungsbogen wird ordentlich gespannt, dazu tragen nicht nur die Lebendigkeit der Protagonistin bei, sondern auch die Wendungen und Irrungen der Handlung und nicht zu vergessen das ein oder andere kleine Geheimnis, welches offenbart wird.
Fazit:
Ein spannender Thriller mit einigen Wendungen. Auch wenn man das Ende ein bißchen erahnen kann, ist es trotzdem ein Genuß auch zu Ende zu lesen.
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